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Vinylboden auf Fußbodenheizung

Vinylboden auf Fußbodenheizung

Eine Fußbodenheizung verleiht einem Wohnraum eine besonders wohlige Atmosphäre und spendet Wärme. Allerdings nur, wenn auch der richtige Bodenbelag verlegt wurde und die Wärme durchdringen kann. Ein Vinylboden ist dabei ideal für den Einsatz über einer Fußbodenheizung geeignet. Jedoch sollten Sie auch hier vor und bei der Verlegung einige Dinge beachten um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Worauf es dabei ankommt, erklären wir Ihnen jetzt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Vinylboden auf Fußbodenheizung – Das sollten Sie bedenken
  2. Vorbedingungen an die Fußbodenheizung
  3. Ein geeigneter Untergrund ist essentiell
  4. Vinylboden auf einer Fußbodenheizung verlegen
  5. Fazit

1. Vinylboden auf Fußbodenheizung – Das sollten Sie bedenken

Diese Punkte sollten Sie vor der Verlegung des Vinylbodens auf einer Fußbodenheizung beachten:

  • Eignet Sich Ihr Vinylboden überhaupt für die Verlegung auf einer Fußbodenheizung? Oftmals hängt diese Frage vom Aufbau des Vinyls und der Art der Verlegung ab. Beachten Sie bitte immer die Angaben des Herstellers und ziehen Sie im Zweifel einen Fachmann hinzu.
  • Für die Verlegung auf einer elektrischen Fußbodenheizung sind die meisten Vinylböden nicht geeignet. Eine elektrische Fußbodenheizung entwickelt oft zu viel Wärme und der Boden kann Schaden nehmen.
  • Der Wärmedurchlasswiderstand sollte möglichst gering sein.
  • Wie hoch ist die mögliche Höchsttemperatur der Oberfläche und stimmt diese mit den Herstellerangaben überein?

2. Vorbedingungen an die Fußbodenheizung

Sie können Ihren Vinylboden nur auf einer fachgerecht installierten Fußbodenheizung verlegen. Bevor Sie also mit der Verlegung beginnen, sollten Sie prüfen, ob Rohre, Leitungen und Heizrippen eine gleichmäßige Wärme abgeben. So verhindern Sie Hitzenester, die Ihren Vinylboden dauerhaft beschädigen können.
Die Aufbauhöhe der Fußbodenheizung muss auf der gesamten Bodenfläche präzise horizontal verlaufen. Es ist wichtig, dass die nach oben strömende Wärme an jeder Stelle eine identische Intensität aufweist. Auch die Höchsttemperatur der Fußbodenheizung sollte nicht überschritten werden. Sie liegt, je nach Hersteller zwischen 27°C und 29°C. Obwohl bei modernen Vinylböden der Schmelzpunkt deutlich höher liegt, kann eine überhöhte Oberflächentemperatur die innere Struktur des Vinyls dauerhaft schädigen.

Um eine energetisch optimierte Heizleistung bei minimaler Materialbeanspruchung zu erreichen, ist es besonders wichtig, dass Ihre Fußbodenheizung korrekt eingestellt ist. Heizungen ohne regelbare Temperatur eignen sich daher nur bedingt oder gar nicht.

3. Ein geeigneter Untergrund ist essentiell

Mineralische Werkstoffe wie Estrich oder Beton binden Feuchtigkeit. Der Boden muss also vor der Verlegung vollständig ausgetrocknet sein. Da der verlegte Vinylboden später wie eine Versiegelung wirken wird, kann verbliebene Feuchtigkeit nicht mehr entweichen und über kurz oder lang den Unterboden oder auch die Fußbodenheizung schädigen. Die Austrocknung des Estrichs ist vor allem in Neubauten von Bedeutung und muss unbedingt abgewartet werden. Ein ebener, tragfähiger und rissfreier Untergrund wird vorausgesetzt

Vinylboden Fußbodenheizung

4. Vinylboden auf einer Fußbodenheizung verlegen

Je nach Herstellerangaben / Produktvariante lässt sich massives Vinyl vollflächig verkleben oder schwimmend verlegen. Wir empfehlen bei einer Fußbodenheizung jedoch meist ein vollflächiges Verkleben. Der Vinylboden wird direkt mit dem Untergrund verbunden, was zu einer guten Wärmeleitfähigkeit führt. Für das Verkleben sollten Sie ausschließlich einen geeigneten und speziellen Vinyl Klebstoff verwenden und stets die Herstellerangaben berücksichtigen. Bedenken Sie, dass auch Vinyl unter Temperaturschwankungen arbeitet. Die Oberfläche des Bodens darf daher auf maximal 27 – 29° C erhitzt werden.

Wenn Sie Ihren Vinylboden schwimmend verlegen möchten, sollten Sie vor allem die Wärmeleitfähigkeit im Blick behalten. Da sich bei der schwimmenden Verlegung eine dünne Luftschicht zwischen Untergrund und Vinylboden bildet, ist diese nämlich deutlich beeinträchtigt. Ebenso ist eine Trittschalldämmung erforderlich. Diese erhöht den Wärmedurchlasswiderstand zusätzlich. Sie müssen also bedenken, dass Vinylboden und Trittschalldämmung zusammen den maximalen Wärmedurchlasswiderstand nicht überschreiten dürfen. Außerdem arbeitet ein Vinylboden der schwimmend verlegt wurde mehr. Lassen Sie deshalb stets genug Abstand zu festen Bauteilen, da sich der Boden später sonst wellen kann.

5. Fazit

Generell ist das Verlegen eines Vinylbodens auf einer Fußbodenheizung also kein Problem. Grundsätzlich raten wir dazu, Vinylböden auf Fußbodenheizung vollflächig zu verkleben. Außerdem sollten Sie vor dem Kauf Ihres Vinyls sicherstellen, dass Ihre individuellen baulichen Voraussetzungen zu den Anforderungen des Herstellers passen.

 

 

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