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Nutzungsklassen von Vinylböden

Welcher Boden passt zu welchem Raum?

Woran erkennen Sie eigentlich, wie belastbar und strapazierfähig ein Vinylboden ist? Auf den ersten Blick gar nicht. Erst die Nutzungsklasse gibt Ihnen genaue Auskunft, welche Belastungen der Boden verträgt und für welche Räumlichkeiten er genutzt werden kann. Ob für Zuhause, im Geschäft oder im industriellen Betrieb – Was die Nutzungsklassen von Vinylböden bedeuten, welche für Sie in Frage kommt und worauf Sie achten sollten, erfahren Sie in unserem heutigen Beitrag.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was sagt die Nutzschicht über den Vinylboden aus?
  2. Vinylboden Nutzungsklassen nach DIN-Norm
  3. Die private Nutzung – Klasse 21, 22 und 23
  4. Die gewerbliche Nutzung – Klasse 31, 32 und 33
  5. Die industrielle Nutzung – Klasse 41, 42 und 43
  6. Überblick der Nutzungsklassen für Vinyl
  7. Gelten die Nutzungsklassen auch für Klick Vinyl?
  8. Fazit

1. Was sagt die Nutzschicht über den Vinylboden aus?

Die Belastbarkeit eines Bodenbelags hängt immer von der Nutzschicht, bzw. der Robustheit der Oberflächenversiegelung ab. Sie muss in erster Linie abrieb- und stoßresistent, feuchtigkeits-, hitze- und UV-beständig sein. Um Ihnen als Kunde eine Übersicht der unterschiedlichen Qualitätsmerkmale zu bieten und zu kennzeichnen, welcher Boden für welche Fläche geeignet ist, gibt es die Nutzungsklassen. Hierbei ist die richtige Wahl wichtig. Der Vinylboden soll schließlich nicht nach wenigen Monaten abgenutzt sein.

2. Vinylboden Nutzungsklassen nach DIN-Norm

Die Nutzungsklassen von Vinylböden sind in der DIN-Norm EN ISO 10874:2012-04 festgelegt. Sie werden als Piktogramme auf der Produktverpackung gekennzeichnet. Unterschieden wird zwischen einer privaten (normal) und einer gewerblichen (intensiv) Nutzung.

Auf einen Blick – So erkennen Sie Böden für private und gewerbliche Nutzung

Die Klassen 21, 22 und 23 bezeichnen die private Nutzung.
Die Klassen 31, 32 und 33 bezeichnen die gewerbliche Nutzung.
Die vorangestellte 2 steht für Privatnutzung, die 3 für gewerbliche Nutzung. Die folgenden Zahlen 1 – 3 bezeichnen die Belastbarkeit: schwach, normal, stark – je höher desto stärker.

3. Die private Nutzung – Klasse 21, 22 und 23

Die Nutzungsklasse 21 ist am wenigsten belastbar. Vinylböden in dieser Kategorie eigenen sich also hauptsächlich für weniger stark frequentierte Räume, wie beispielsweise das Schlaf- oder Gästezimmer. Vinylböden dieser Nutzungsklasse befinden sich meist im untersten Preissegment und sind den Beanspruchungen in Wohn- oder Esszimmer meist nicht gewachsen. Für diese Räume sollten Sie ein Vinyl der Klasse 22 wählen. Bereiche die intensiv genutzt werden – Kinderzimmer, Treppenhaus oder Flur – sollten aus der Nutzungsklasse 23 stammen.

Tipp: Vor dem Kauf eines Vinylbodens sollten Sie seinen Einsatzbereich festlegen sowie die täglichen Belastungen und Laufwege einschätzen.

                                  

4. Die gewerbliche Nutzung – Klasse 31, 32 und 33

Für Büros ohne große Laufkundschaft eignet sich die Nutzungsklasse 31 ideal. Je mehr diese jedoch zunimmt und insbesondere für hoch frequentierte Geschäfte und Hotels, ist dagegen Klasse 32 geeignet. In Klassenzimmern, Kaufhäusern, Clubs oder Pflegeheimen hingegen, sollte ein Vinylboden zum Einsatz kommen, der den Anforderungen aus Nutzungsklasse 33 entspricht.

                                  

5. Die industrielle Nutzung – Klasse 41, 42 und 43

Hauptsächlich für den Gebrauch im Industriegewerbe eignen sich die Nutzungsklassen 41 – 43. Sie sind ausschließlich nur noch aus Kunststoff- oder Vinyl gefertigt. Vinylböden aus dieser Kategorie müssen besonders gut zu reinigen sein und extremen, hohen mechanischen Belastungen standhalten.

                                  

6. Überblick der Nutzungsklassen

NutzungsklasseVerwendungsbereichBeschreibungNutzungsintensitätRaumbeispiel
21Wohnen (Bereiche mit privater Nutzung)Geringe
Nutzung
LeichtGäste- &
Schlafzimmer
22Wohnen (Bereiche mit privater Nutzung)Durchschnittliche NutzungNormalWohn- & Esszimmer, Flur
23Wohnen (Bereiche mit privater Nutzung)Starke
Nutzung
StarkEingangsbereich, Küche, Treppenflur
31Gewerbe (Bereiche mit öffentlicher & gewerblicher NutzungGeringe oder zeitweise NutzungLeichtHotelzimmer, Kleinbüros, Konferenzräume
32Gewerbe (Bereiche mit öffentlicher & gewerblicher NutzungKontinuierliche NutzungNormalBüros,
Boutiquen,
Warteräume
33Gewerbe (Bereiche mit öffentlicher & gewerblicher NutzungIntensive
Nutzung
StarkKaufhäuser,
Hallen,
Klassenzimmer
41Industrieller
Bereich
Zweitweise
Nutzung
LeichtWerkstätten
42Industrieller
Bereich
Kontinuierliche
Nutzung
NormalLagerräume,
Werkstätten
43Industrieller
Bereich
Intensive
Nutzung
StarkLagerflächen,
Produktions-
hallen

7. Gelten die Nutzungsklassen auch für Klick Vinyl?

Für Klick Vinyl gelten dieselben Nutzungsklassen. Sie sind für alle Bodenbeläge aus Kunststoff identisch.

Tipp: Um die Belastbarkeit des Vinylbodens am besten zu schützen, sollten Sie sowohl Vollvinyl, als auch Klick Vinyl immer nur als erfahrener Heimwerker verlegen und im Zweifel auf einen Fachmann zurückgreifen.

8. Fazit

Durch die verschiedenen Nutzungsklassen von Vinylböden haben Sie verlässliche Indikatoren um den perfekten Boden für Ihre Anforderungen zu finden. Sie sollten aber unbedingt immer vorher einschätzen, wie stark der Raum genutzt und frequentiert sein wird, in dem Sie Vinyl verlegen möchten. Um auf Nummer sicher zu gehen, entscheiden Sie sich im Zweifel immer stets für die höhere Nutzungsklasse. So können Sie den täglichen Belastungen gelassen entgegenblicken und erfreuen Sich hoffentlich eine lange Zeit an Ihrem Vinylboden.

Nutzungsklassen Fazit

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